Ich habe gerade nach jahrelanger Sportpause mit dem Aerobictraining begonnen. Jetzt habe ich das Gefühl, dass meine Beine plötzlich dicker werden, wie kann ich dies verhindern? Dies können Sie nur verhindern, indem Sie die Belastungsintensität senken. Nach einer langen Sportpause ist Ihr Körper nicht mehr in der Lage, die Anforderungen des Kurses in einem niedrigen Herzfrequenzniveau zu bewältigen. Ihr Puls ist zu weit über den Fettstoffwechsel angestiegen und der Körper hat das Muskelglykogen als Energielieferant herangezogen. Darauf reagiert der Muskel mit einer höheren Glykogenspeicherung und verdickt sich. Für Sie bedeutet dies, dass Sie sich von der Gruppendynamik nicht zu sehr mitreißen lassen sollten. Oder Sie besuchen einen Kurs mit geringerem Belastungsniveau. Auf jeden Fall sollte man nach einer Sportpause das Training dezent aufnehmen, um so den Körper für höhere Intensitäten vorzubereiten. Bei einem regelmäßigen Training wird der Lohn dann bald sichtbar sein.
Dies ist die maximale Anzahl an Schlägen, die ein Herz zu leisten vermag. Sie ist abhängig vom Alter, Geschlecht und körperlicher Verfassung. Zur ihrer Errechnung gilt diese Grundformel: 220 minus Lebensalter.
„Die“ optimale Herzfrequenz gibt es nicht. Es gibt mehrere. Je nachdem in welchem Belastungsbereich man trainieren möchte. Da wir davon ausgehen, dass Sie vornehmlich in dem Fettstoffwechselbereich trainieren möchten, kann man in diesem Fall 70% der maximalen Herzfrequenz mit einer Bandbreite von 10 Schlägen annehmen. Er wird auch als der Grundlagenausdauerbereich bezeichnet und führt bei richtiger Anwendung und Beibehaltung der aeroben Stoffwechselbedingungen zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Oberhalb dieses Bereiches beginnt der sogenannte Entwicklungsbereich. Er dient der Entwicklung der wettkampfspezifischen Ausdauer und dürfte für gesundheitsorientiertes Training nicht mehr in Betracht kommen.
Natürlich könnte und sollte man vornehmlich das Ausdauertraining im Freien vornehmen. Dort macht es einfach mehr Spaß. Es gibt aber auch Gründe die dagegen sprechen. Da wäre das Wetter und die Jahreszeiten. Bei Regen auf dem Rad zu sitzen macht nun mal einfach keinen Spaß. Auch ist es unvernünftig, als Frau in der Dunkelheit im Park zu joggen. Im Studio kann man dagegen unabhängig vom Wetter und den Jahreszeiten trainieren. Es ergeben sich aber auch noch andere stichhaltige Argumente für das Training auf einem Ergometer oder Laufband. Unsere Ergometer, Laufbänder, Stepper und Freerunner sind mit einem Herzfrequenzmesser ausgestattet. Mit diesem kann man jederzeit den Puls überprüfen oder auch sich mittels einer Pulsvorgabe den optimalen Widerstand vom Ergometer vorgeben lassen. So trainiert man immer in seinem eigenen optimalen Bereich. Dadurch wird das Herz-Kreislauf System ohne Überlastung im gesündesten und effizientesten Bereich trainiert. Zudem werden die Gelenkbelastungen auf ein Minimum reduziert. In…
Bricht man eine hohe körperliche Beanspruchung abrupt ab, fällt der Blutdruck schneller ab als die Herzfrequenz. Dies hat zur Folge, dass zu wenig Blut zurück zum Herzen fließt und somit der Herzmuskel unterversorgt wird. Dies kann zu einem Herz-Kreislauf-Zusammenbruch führen. Im schlimmsten Fall zu einer Schädigung der Herzkranzgefäße. Die Belastung muss also langsam heruntergefahren werden und sollte nach dem Beenden mit einem Ausdehnen der betreffenden Muskulatur abgeschlossen werden.

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